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H.E.L.P. - Behandlung

Behandlungskreislauf

Maximale Therapieoption bei der Behandlung schwerer Fettstoffwechselstörungen

H.E.L.P., die Heparin-induzierte extrakorporale LDL/Lp(a)/Fibrinogen Präzipitation, ist ein Blutreinigungsverfahren, mit dem schwere, mit konventionellen Maßnahmen nicht ausreichend behandelbare Fettstoff wechselstörungen nachhaltig therapiert werden können.

Die H.E.L.P.-LDL-Apherese wird am Plasmat® Futura automatisch über eine Plasmamodulation durchgeführt. In einer Plasmaseparation wird das Plasma des Patienten von den übrigen Blutbestandteilen separiert. Das separierte Plasma wird mit einem mit Heparin im Überschuss versetzten Azetatpuff er gemischt. Der Säuregrad des Plasmas (pH) sinkt dadurch auf 5,12. Bei diesem Wert fallen LDL-Cholesterin, Lp(a), Fibrinogen sowie die proinflammatorischen Faktoren, selektiv aus dem Plasma aus. Sie bilden mit dem beigemischten Heparin unlösliche Präzipitate, die in einem einfachen Filtrationsschritt aus dem Plasma eliminiert werden können.

Dann wird über einen eigenen Adsorber das nicht verbrauchte, überschüssige Heparin zurückgehalten und anschließend über eine Bikarbonat-Ultrafi ltration das gereinigte Plasma wieder auf das physiologische Niveau gebracht. Das nun selektiv behandelte und gereinigte Plasma wird mit den restlichen Blutbestandteilen wieder gemischt und dem Patienten zurückgegeben.