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Transplantation und Bypass

Die Transplantatvaskulopathie (TVP) ist die wichtigste Komplikation im Langzeitverlauf nach einer erfolgreichen Herztransplantation. Diese sogenannte chronische Abstoßung des verpflanzten Organs wird durch immunologische Vorgänge ausgelöst oder unterhalten. Es ist davon auszugehen, dass jede Schädigung der Herzkranzgefäße, z. B. durch Abstoßungsreaktionen, Infektionen, erhöhte Blutfettwerte, die Ausprägungen dieser Erkrankung verstärken. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen zeigen 5-10 Prozent der herztransplantierten Patienten pro Jahr Zeichen dieser Transplantatvaskulopathie, so dass nach 5 Jahren 30 - 50 Prozent der Transplantierten davon betroffen sind.

Vorrangiges Ziel der Mediziner ist, die Transplantatvaskulopathie von Anfang an zu verhindern. Dies kann vor allem durch Ausschalten möglicher Risikofaktoren erreicht werden. Das Vermeiden von Abstoßungsreaktionen, die Verhinderung oder frühzeitige Therapie von Virusinfektionen, das Einstellen der Blutfettwerte, des Blutzuckers und des Blutdrucks stellen bereits wichtige Vorbeugemaßnahmen dar. Erhöhte LDL-Cholesterinwerte sollten deshalb konsequent und effektiv behandelt werden. Die H.E.L.P.- Therapie bietet bereits präventiv eine effektive Option. Mit dem H.E.L.P.-Verfahren konnten sogar bei fortgeschrittenen Formen der TVP koronarangiographische Regressionen dokumentiert werden.

Entwicklung des Stenosegrades unter dem Einfluss von H.E.L.P.


Die Regression von Koronarstenosen bei Hertransplantierten im zweiten Jahr nach wöchentlicher H.E.L.P.-Behandlung zeigt folgende Abbildung:

H.E.L.P. steigert die Überlebensrate nach Herztransplantation

Die Transplantatvaskulopathie ist eine beschleunigte Erscheinungsform der Atherosklerose. Sie gilt nach Abstoßungs- und Infektionsrisiken als häufigste Todesursache herztransplantierter Patienten. Eine internationale Multicenter-Studie zeigte jetzt, dass die drastische Reduktion von Fibrinogen, CRP und LDL-Cholesterin durch eine Kombinationstherapie von H.E.L.P. und Statinen die Mortalität bei Transplantatvaskulopathie erheblich senkt: 10 Jahre nach der Herztransplantation liegt die Überlebensrate der mit H.E.L.P. und Statinen therapierten Patienten bei 96 Prozent. Bei Standardtherapie beträgt die Überlebensrate im gleichen Zeitraum laut der International Society of Heart and Lung Transplantation (ISHLT) 46 Prozent.

Weitere Untersuchungen haben gezeigt, dass die Rate von Frühverschlüssen nach Beipass-OP durch H.E.L.P. deutlich gesenkt werden kann.