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Altersbedingte Makuladegeneration

Mikrozirkulationsstörungen

Unter Makuladegeneration versteht man den Verfall des Gewebes der Makula, der funktionellen Mitte der Netzhaut, die für die höchste Sehschärfe sowie das räumliche Sehen innerhalb der Netzhaut zuständig ist. Der Verfall der Makula wird unterschieden in eine trockene und eine feuchte Form der Makuladegeneration, letztere wird auch als exsudative Form bezeichnet. 85 Prozent der von Makuladegeneration Betroffenen leiden unter der trockenen Makuladegeneration. Bei dieser Erkrankung kommt es im Bereich der Netzhaut zu einer
Stoffwechselstörung der Netzhaut und dadurch bedingten verstärkten Ablagerungen von Stoff wechselendprodukten, den so genannten Drusen. Dies geht einher mit Durchblutungsstörungen und Veränderungen der Nervenfunktionen.

Diese Funktionsstörungen im Retinalen Pigmentepithel (RPE), einer Zellschicht, die unter den Sehzellen liegt und für deren Versorgung zuständig ist, führt zu immer stärker werdenden Funktionseinbußen und später zum Zelltod im Bereich der äußeren Netzhaut- und Aderhautschichten. Oftmals gehen mit der Makuladegeneration krankhafte Zell- bzw. Gefäßwucherungen einher, die die Makulafunktionen zusätzlich beeinträchtigen. Der Verfall führt oft zum vollständigen Verlust der Sehfunktionen in der Makula und er kann zudem auch starke Beeinträchtigungen in den Bereichen rund um die Makula verursachen. Bei dem funktionalen Ausfall der Makula fehlt dem Sehzentrum im Gehirn die Information über das Aussehen der Umwelt. Es kann kein scharfes Bild mehr erzeugt werden. Das Sehen über das gesamte Sehfeld ist eingeschränkt, im fortgeschrittenem Stadium kann die Orientierungsfähigkeit des Patienten verloren und der Patient kann sich ohne fremde Hilfe in seiner Umgebung nicht mehr zurechtfinden.

Eine kanadische Arbeitsgruppe im Canadian Centre for Advanced Eye Therapeutics, Toronto, zeigte in 2008, dass bereits nach 8 Behandlungen eine Verringerung der Cholesterinablagerungen in der Retina mit der H.E.L.P. - Apherese erreicht werden konnten. In den meisten Fällen - laut Autoren der Studie[1] - bewirkte der Rückgang der Drusen eine deutliche Verbesserung des Gesichtsfeldes. Teilweise konnte die Fahrerlaubnis der Patienten erhalten bleiben beziehungsweise wieder zurückerlangt werden.