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Augeninfarkt

Ischämische Optikusneuropathie

Die Ischämische Optikusneuropathie, die allgemein auch als „Augeninfarkt“ bezeichnet wird, ist der akute Verschluss einer den Sehnerv versorgenden Augenarterie.

Die Hauptursache einer Ischämischen Optikusneuropathie ist in der Regel eine Gefäßverstopfung im Rahmen von Vorhofflimmern oder Endocarditis oder einer fortgeschrittenen Atherosklerose, die oftmals als
Folgeerkrankung eines Diabetes mellitus auftritt. In Folge führt die Minderdurchblutung des Sehnervkopfes und der daraus resultierende Sauerstoff- und Nährstoffmangel zu einer Schädigung der Nervenfasern. Ein wichtiges Indiz für einen Augeninfarkt ist der infolge des Ödems unscharf begrenzte, blass aussehende Sehnervkopf. In der Papille und rund um die Papille sind feinste Gefäßblutungen sichtbar.

Der Patient erleidet einen plötzlich auftretenden Verlust der Sehschärfe auf einem Auge, die sich auch häufig in der Einschränkung des Gesichtsfeldes (Skotom) zeigt.

Unbehandelt kann der Patient das Sehvermögen auf dem betroffenen Auge innerhalb weniger Stunden gänzlich verlieren und erblinden.