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Diabetischer Fuss

Mikrozirkulationsstörungen der Extremitäten

Diabetes mellitus kann verschiedenste Komplikationen verursachen. Durchblutungsstörungen im Unterschenkel oder Fuß sind eine häufig auftretende Folgeerkrankung der Diabetes. Bei der diabetischen Angiopathie können bereits kleinste unfall- oder druckbedingte Verletzungen zur Entstehung von Wunden an der Extremität oder Wade führen, die schlecht und meist über mehrere Wochen abheilt. Die Verletzungen können wegen der häufig begleitenden diabetischen Neuropathie leicht auftreten und teilweise längere Zeit, bedingt durch das verminderte Schmerzempfinden, unbemerkt bleiben. Bei diesen durch Mikrozirkulationsstörungen verursachten Wunden besteht das Risiko, dass tiefe lochförmige Hautgeschwüre (Ulzerationen) immer tiefer in das Körperteil hineinwachsen und mit multiresistenten Keimen besiedelt werden. Eine deutliche Anhebung der Konzentration des Akute-Phasen-Proteins Fibrinogen wurde dabei festgestellt. Es besteht akute Gefahr einer Blutvergiftung. Eine operative Revaskularisation ist technisch nur selten möglich. Amputationen der Extremitäten sind zur Rettung der Patienten oft nicht zu vermeiden.

Dokumentierte Effektivität der Apherese-Therapie

Das H.E.L.P.-Verfahren bietet eine effektive Therapieoption, den hochgradig erhöhten Fibrinogen-Spiegel abzusenken und die Blutfließeigenschaften akut zu verbessern. Im Rahmen einer Pilotstudie wurde bei den meisten Betroffenen eine ausgeprägte Leukozytose festgestellt. Eine Hyperlipidämie war nicht nachweisbar. Mittels der H.E.L.P.-Therapie konnte der Fibrinogenspiegel bei allen Patienten der Pilotstudie deutlich abgesenkt werden. In einigen Fällen konnte eine Verbesserung der zerebralen Funktionen festgestellt werden. Die Demarkierung der Nekrose konnte bei allen Patienten erreicht werden.

Hinweise auf Diabetes bedingte Mikrozirkulationsstörungen:

  • Nervenschäden
  • Taubheitsgefühl, Brennen, Kribbeln in den Zehen und den Füßen
  • Das Gefühl, auf Watte zu laufen sowie das Gefühl, kalte Füße zu haben, obwohl diese warm sind
  • Schmerz bei ruhenden Füßen, vor allem nachts und Schmerzlinderung durch Umhergehen oder Kühlen
  • Gelenkschwellungen sowie starke Neigung zum Verhornen und zu Nagelpilz
  • Verminderung oder Verlust von Temperatur und Schmerzempfinden
  • Durchblutungsstörungen
  • Kalte Füße
  • Dünne, pergamentartige, bläulich-blasse Haut
  • Druckstellen (rötliche Hautflecken, die sich nicht wegstreichen lassen)
  • Wadenschmerzen oder –krämpfe beim Gehen (Linderung durch Stehenbleiben)